WHO-Liste nennt Grippeberater mit finanziellen Verbindungen zu Impfstoffherstellern

Nach Monaten des Hinhaltens veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schließlich doch die Namen führender Berater, die maßgeblich zur WHO-Entscheidung beigetragen hatten, im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Schweinegrippe eine Pandemie der Stufe 6 auszurufen – diese Entscheidung eröffnete den Impfstoffherstellern unverhofft riesige Gewinne. In der Auflistung finden sich mindesten fünf Berater, die Gelder von Impfstoff-Pharmakonzernen erhalten haben.

quelle: kopp-verlag

Die Liste der WHO-Berater finden Sie hier: http://www.who.int/ihr/emerg_comm_members_2009/en/index.html

September 4, 2010 Posted Under: Ausland, Deutschland, Europa, Gesundheit   Read More

Facebook ist down

Facebook ist down. Krisenstab im auswärtigen Amt ist eingerichtet. Bewahren Sie bitte die Ruhe.

Bestimmt steht der Russe vor der Tür **g

August 31, 2010 Posted Under: Allgemein, Deutschland, Europa   Read More

Einfluss des Sonnenschein-Vitamins auf das menschliche Erbgut “dramatisch”

DNA-Modell Foto: fotolia

Eine Milliarde Menschen, so schätzen die Experten, leiden weltweit unter einem Vitamin D-Mangel.

Fast täglich werdenneue Wirkweisen des Sonnenschein-Vitamins und Einflüsse auf die menschliche Gesundheit entdeckt – und von Kritikern mit dem Tunnelblick auf mögliche UV-Schäden der Haut angezweifelt. Eine soeben erschienene Studie mit “dramatischen” (“Science Daily“) Ergebnissen könnte diesen Zweifeln ein Ende setzen.

Forschern an der Oxford University in England ist es nämlich gelungen,  sämtliche Gene zu identifizieren, die – mit einem Vitamin D-Rezeptor ausgestattet – vom Sonnenschein-Vitamin beeinflusst oder gesteuert werden. Auf der “DNA-Landkarte” des menschlichen Erbguts (Genom) entdeckten die Wissenschaftler bei mehr als 229 der Gene an 2.776  “Andock-Stellen” Vitamin D-Rezeptoren, sozusagen die Vitamin D-eigenen Eingangstore zu den Zellen. Damit ist das gewaltige Ausmaß überschaubar geworden, in dem das Vitamin D oder der Mangel an Vitamin D die Vorbeugung bzw. den Ausbruch von hunderten von Krankheiten beeinflusst, die jetzt im einzelnen benannt und gezielt angegangen werden können.

Diese Rezeptoren häufen sich offensichtlich an den Stellen auf der DNA, die bei Autoimmun-Erkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, rheumatische Arthritis und bestimmte Krebsarten eine Rolle spielen.

Unsere Untersuchung zeigt den dramatisch breiten Einfluss des Vitamin D auf unsere Gesundheit,” so Prof. Andreas Heger von der MRC Functional Genomics Unit der Universität und einer der führenden Autoren der Studie.

Prof. Sreeram Ramagopalan vom Wellcome Trust Centre for Human Genetics ergänzt:
Jetzt liegen die Beweise vor für die bedeutende Rolle des Vitamin D für eine Fülle von Krankheiten, ihre Vorbeugung und Bekämpfung. So zum Beispiel würde eine Vitamin D-Ergänzung für Schwangere und Kinder einen erheblichen Effekt für die Gesundheit der Kinder in ihrem späteren Leben haben.

Gleichzeitig bestätigen diese Ergebnisse die seit langem geäusserte Vermutung, dass die Frage der Vitamin D-Versorgung durch die UV-Strahlen der Sonne ganz wesentlich die Entwicklung der menschlichen Rassen in der frühen Menschheitsgeschichte bestimmt hat:
Bei ihrer Wanderung aus den afrikanischen Steppen in den sonnenärmeren Norden überlebten und vermehrten sich im Verlauf vieler Generationen nur die Menschen mit hellerer, und daher für die Vitamin D-Synthese  empfänglicheren Haut. Vitamin D-Mangel, verursacht durch zu viel Sonnenschutz aufgrund der dunklen Hautpigmente, führte zu Problemen bei der Geburt und zu körperlichen Behinderungen bei den Kindern, die ein Überleben unter den harten Umweltbedingungen damals unmöglich machte.

Vitamin D war damit ein wesentlicher Auswahlfaktor bei der Evolution der menschlichen Bevölkerung in nördlichen Regionen: Je mehr von der knappen Sonne durch die (hellere) Haut “verarbeitet” werden konnte, desto größer die Chancen zu überleben und die Gene an die Nachkommen weiter zu geben.

Skeptisch merkt ein anderer der Studien-Autoren, Prof. George Ebers, an: “Es kann sein, dass wir immer noch nicht genügend Zeit hatten, alle die Anpassungen (in unserer genetischen Ausstattung) zu machen, die es uns ermöglicht, mit unserer nördlichen Umwelt fertig zu werden.”

Wenn dann zu den “genetischen Defiziten” noch die kulturellen (z.B. städtische und In-Haus-Lebens- und Arbeitsweise)  und ideologischen (z.B. Angst vor der Sonne) Veränderungen treten, ist der gegenwärtige Zustand eines “pandemischen” Sonnen- und Vitamin D-Mangels unvermeidlich.

Quelle: Science Daily

Studie: S.V. Ramagopalan et al., A ChIP-seq-defined genome-wide map of vitamin D receptor binding: Associations with disease and evolution, Genome Research 2010 (online vorab publiziert, 24. August 2009)

sonnennews

August 25, 2010 Posted Under: Deutschland, Europa, Gesundheit, Vitamin D Mangel   Read More

Pharmagroßkonzerne versehen Tabletten mit Kontrollcodes

Der Bereich der Nanotechnologie gewinnt immer mehr an Bedeutung und in vielen Industriebereichen denkt man über seine Anwendung nach. Nanotechnologie erlaubt es Wissenschaftlern, einzelne Atome zu manipulieren, um einzigartige Werkstoffe und sogar mikroskopisch kleine Werkzeuge zu entwickeln. Bisher wurde schon eine breit gefächerte Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Bekleidung, Textilien, Elektronik und sogar Nahrungsmittel und Medizin erschlossen.

quelle und weiterlesen kopp-verlag

August 24, 2010 Posted Under: Deutschland, Europa, Gesundheit   Read More

Brad Pitt würde Todesstrafe für BP-Vorstand erwägen

Brad Pitt würde die Todesstrafe für die Verantwortlichen des Öllecks im Golf von Mexiko erwägen. Das berichtet die britische Zeitung “Daily Mail”. In einer Dokumentation über Pitts “Make it Right”-Projekt, das in New Orleans 150 bezahlbare und umweltverträgliche Häuser baut, nachdem die Stadt 2005 von “Hurricane Katrina” schwer verwüstet worden war, sagte der 46-Jährige: “Ich war vorher nie für die Todesstrafe – jetzt bin ich bereit nochmal darüber nachzudenken.”

Die eigentlich sehr positiv angelegte Dokumentation wurde erweitert, um die Geschehnisse der letzten Monate mit aufzunehmen.

quelle: news25

August 23, 2010 Posted Under: Allgemein, Deutschland, Europa, Politik, USA   Read More

Professor Hankel’s Aufruf

August 20, 2010 Posted Under: Deutschland, Europa, Video   Read More

Mehr Sonnenschein-Vitamin für weniger Asthma bei Kindern

Kinder und Jugendliche sind eine “Problemgruppe” bei der Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D. Nicht nur die Studien zum Vitamin D-Mangel weltweit sondern immer häufiger auch Detailstudien über den Zusammenhang von Sonnen-/Vitamin D-Mangel und einzelnen Krankheiten bei jungen Menschen bestätigen diese Einschätzung.

In den vergangenen Wochen sind ein halbes Dutzend solcher Studien erschienen. Zwei davon behandeln ein weit verbreitetes Problem bei Kindern und Jugendlichen: Atemwegserkrankungen, Allergien, Enzündungen, Asthma.

Gleichzeitig fordern die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Vitamin D Versorgung von Kindern mit Asthma regelmäßig zu kontrollieren. Kinder mit geringem bis mittelschwerem Asthma seien stärker gefährdet, Asthmaanfälle zu erleiden, wenn sie einen Mangel an Vitamin D aufwiesen.

50 Prozent mehr Asthma-Anfälle bei Vitamin D-Mangel

Forscher am Brigham and Women’s Hospital, Boston, USA, hatten 1024 Kinder mit leichtem bis mittelschwerem Asthma auf ihren Vitamin-Spiegel im Blut getestet und dann über einen Zeitraum von vier Jahren der Fortgang der Krankheit, Einlieferung in eine Klinik oder eine Notfall-Behandlung beobachtet. 35 Prozent der Kinder hatten einen ausgeprägten Vitamin D-Mangel.

Die Kinder mit niedrigem Vitamin D-Spiegel (<30 ng/ml) hatten ein um 50 % erhöhtes Risiko, einen Asthma-Anfall zu erleiden, der in der Klinik oder einer Notfallstation behandelt werden musste.

Je besser der Vitamin D-Spiegel desto weniger Medikamente nötig

In einer weiteren Studie mit 100 Asthma-kranken Kindern untersuchten Wissenschaftler vom National Jewish Health Institut in Denver, Colorado, USA, den Zusammenhang von Vitamin D-Status und der Entwicklung der Krankheit, insbesondere unter Kortison-Therapie.  Auch hier war das Ergebnis eindeutig:

Alle Tests und Messwerte für entzündliche und allergene Asthma-Reaktionen verbesserten sich mit steigenden Vitamin D-Werten. Je höher der Vitamin D-Spiegel, desto geringer auch die benötigten Kortison-Mengen. Der Wirkungsgrad der Medikamente steigerte sich mit zunehmender Vitamin D-Versorgung.

Quelle: PubMed

Studien:
J.M. Brehm et al. (Childhood Asthma Management Program Research Group und weitere 258 Mitautoren),  Serum vitamin D levels and severe asthma exacerbations in the Childhood Asthma Management Program study, Journal of Allergy and  Clinical Immunology. 2010 Jul;126(1):52-8.e5

D.A. Searing et al., Decreased serum vitamin D levels in children with asthma are associated with increased corticosteroid use, Journal of Allergy and  Clinical Immunology, 2010  May;125(5):995-1000

quelle: Sonne ist Leben

August 20, 2010 Posted Under: Gesundheit, Politik, Vitamin D Mangel   Read More

Erster Brief an die Bundesregierung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

wem gehört eine Währung? Gewisslich nicht Ihnen oder Ihrer Regierung; auch nicht jener Vorgänger-Regierung, die den Deutschen das bislang beste und stabilste Geld ihrer Geschichte wegnahm, ohne sie zu fragen: die Deutsche Mark (DM). Mit diesem Geld schaffte unser Volk nach der Stunde Null den Wiederaufstieg aus Ruinen, den Aufbau einer leistungsfähigen Volkswirtschaft und die Rückkehr in den Kreis der weltweit geachteten Nationen. Die ganze Welt hat uns dafür bewundert und tut es noch heute.

Deswegen kam es einem Staatstreich gleich, als ihr Amtsvorgänger, der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, seinen Namen unter jenen Vertrag setzte, der die deutsche Währungssouveränität aufhob und unser Land einem Geldwesen überantwortete, das es seitdem mit damals 11, inzwischen 16 anderen europäischen Nationen teilt: dem Euro. Was er Deutschland damit angetan hat, hat niemand klarer und klassischer ausgedrückt als der bedeutende österreichisch-deutsche Ökonom Joseph A. Schumpeter lange vor Einführung der DM: “Im Geldwesen eines Volkes spiegelt (sich) alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist… Von (ihm) geht ein wesentlicher Einfluss auf sein Wirtschaftsleben und sein Schicksal überhaupt aus… (Er) ist ein Symptom aller seiner Zustände”.

Mit der Wegnahme der DM hat der frühere Bundeskanzler Kohl den Deutschen ihre Identität geraubt und ihre große geschichtliche Leistung annulliert. Er konnte das nur, weil das Recht des Volkes auf seine Währung nicht in unserer Verfassung steht und er den Übergang zur Euro-Währung mit Versprechungen rechtfertigte, bei denen von Beginn an feststand, dass weder er noch seine Nachfolger sie würden einlösen können: Der Euro würde die Einheit Europas befördern, ein Wirtschaftswunder auslösen, Europas Stellung in der Weltwirtschaft stärken – und dennoch so stabil sein und bleiben wie die alte DM.

Ich habe damals vor 10 Jahren mit drei meiner Freunde und Fachkollegen unermüdlich auf die Hohlheit und Unerfüllbarkeit all dieser Versprechen hingewiesen. Wir sind vor das Bundesverfassungsgericht gezogen und haben unser höchstes Gericht auf die mit dem Währungswechsel verbundenen Risiken und die dahinter stehenden Täuschungsabsichten aufmerksam gemacht und das Gericht an sein früheres Urteil (von 1993) erinnert, dass, wenn sich der Euro als nicht so stabil wie die DM erweise, Deutschland die Währungsunion wieder verlassen könne, wenn nicht sogar müsse. Vergebens. Die obersten Richter verhielten sich wie Notare: Der Vertrag sei ordnungsmäßig geschlossen, also gelte er. Sie weigerten sich, den Inhalt zu überprüfen.

Doch seit der Griechenlandkrise liegt die Wahrheit auf dem Tisch. Unsere Warnungen vor der Aufgabe der Währungssouveränität haben sich auf der ganzen Linie bestätigt. Der Euro hat die Einheit Europas nicht vorangebracht, sondern blockiert. Die Völker Europas waren niemals uneiniger als jetzt. Die einen haben den Euro für ihre nationalen Zwecke missbraucht, ihn inflationiert und sich über die Halskrause verschuldet; die anderen müssen dafür zahlen.

Der Euro hat uns vor keiner Krise geschützt, im Gegenteil: er hat die internationale Spekulation gegen ihn angefacht und verstärkt. Er ist weder ein Integrationsmotor gewesen, noch hat er sich als Schutzschild bewährt. Eines ist aber auch klar geworden: Es wird diese Gemeinschaftswährung nur solange geben, wie Deutschland für sie zahlt.

Daher heute mein Appell an Sie:

Hören Sie nicht auf die falschen Europäer, die nur an ihre Pöstchen und Pfründen denken. Die EU ist kein Superstaat, sondern eine Union freier, demokratischer Nationen mit uralter und zu bewahrender Kultur und Identität, kein Einheitsvolk oder Völkermischmasch. Dieses Europa kann (und darf!) nicht von einem Brüsseler “Politbüro” aus ohne demokratischen Rückhalt im Volke (und welchem Volke?) regiert werden.

Geben Sie den Staaten Europas ihre Währungen wieder; denn ohne diese gibt es dort keine Wirtschaftswunder, wie einst in Deutschland – weder in Griechenland noch den anderen Staaten in ähnlicher Lage.

Und bedenken Sie: Nur wenn es den Staaten Europas wieder gut geht und sie ihre Krisen gemeistert haben (so gut wie unsere Nachbarstaaten ohne Euro, siehe Schweiz, Schweden oder Norwegen) wird es auch mit der europäischen Integration wieder vorangehen – was wir alle (auch die “Euroskeptiker”) wollen.

Sie haben die historische Chance, die verheerenden und unverantwortbaren Fehler Ihrer Amtsvorgänger zu korrigieren, Europa und Deutschland wieder auf den richtigen Weg zu bringen und als “Angela die Große” in die Geschichtsbücher der europäischen Nationen einzugehen. Nützen Sie sie!”

Dies wünscht Ihnen und allen Deutschen

Ihr

Wilhelm Hankel

quelle   http://www.dr-hankel.de/erster-brief-an-die-bundesregierung/

August 19, 2010 Posted Under: Deutschland, Europa, Medien, Politik   Read More

Brief von Prof. Hankel an die Bundeskanzlerin

Zweiter offener Brief an die Bundesregierung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

leider haben Sie auf meinen ersten Brief vom 27.03.2010 nicht reagiert. Daher muss ich nochmals auf die Angelegenheit zurückkommen, denn zwischenzeitlich hat sich das Problem, was auf uns Deutsche und Europäer zukommt, noch verschlimmert.Sowohl das „Griechenland- Hilfe- Gesetz” vom 7. Mai 2010, wie auch das spätere „Rettungsschirm – Gesetz” vom 10. Mai 2010, stellen nicht nur schwere Verstöße gegen die EU – Gesetze -, sondern auch gegen unser eigenes deutsches Grundgesetz dar.Sie kennen die Situation aufgrund der Ihnen wohl bekannten Klage der inzwischen 5 Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht. Aber auch Ihre eigenen Mitarbeiter haben es Ihnen längst mitgeteilt.Es geht in dieser Sache um schwerwiegende Rechtsbrüche. Sie sind noch gefährlicher als die ökonomischen Konsequenzen. Europa ist die Heimat des Rechtsstaates. Der Euro wird am “Rettungsfonds” nicht gesunden, sondern zu einer europäischen Schwachwährung verkommen.Die dicht vor dem Staatsbankrott stehenden Länder insbesondere, der südlichen aber zum Teil auch aus der westlichen Eurozone, werden durch die Hilfskredite weder entschuldet, noch wird sich ihr bisheriges Verhalten ändern. Das Geld des Rettungsfonds fließt schließlich nicht den Ländern zu, sondern den konkursreifen Banken. Und die Regierungen dieser Länder werden die mit der Hilfe verbundenen Auflagen nicht erfüllen, weil sie das gar nicht können, ohne die politische und wirtschaftliche Stabilität ihrer Länder zu gefährden.Es ist zutiefst unglaubwürdig, wenn Ihr Finanzminister Sparhaushalte verkündet und gleichzeitig 70 % der jährlichen Steuereinnahmen des Bundes für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung stellt, deren Misserfolg bereits feststeht.Deutschland wie auch die wenigen anderen wirtschaftlich noch starken Länder der Eurozone zahlen in ein Fass ohne Boden. Dieses Geld, das jetzt vom deutschen Steuerzahler aufgebracht werden muss, geht Deutschlands Bürgern und ihrer Zukunft verloren. Schon jetzt müssen Sie einräumen, dass unser Land weder seinen Verpflichtungen als Sozialstaat nachkommt, noch seine Versprechen für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen erfüllen kann. Ich bin mir sicher Sie werden noch erleben, dass diese Sparpolitik zu ähnlichen Verhältnissen in unserem Land führt, wie wir sie heute in Griechenland sehen: demonstrierende Menschen, brennende Autos, klirrende Fensterscheiben und vielleicht Schlimmeres. Wollen Sie das verantworten?Ich appelliere daher an Sie, diese Gesetze, noch bevor das Bundesverfassungsgericht sie für unwirksam erklärt, zu widerrufen. Sie haben geschworen „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren” – hiermit haben Sie die Gelegenheit. Der Schutzschirm aus Brüssel rettet die Währungsunion nicht.

Dies ist mein und unser öffentlicher Aufruf an das deutsche Volk und an Sie. Setzen Sie ihn um!

Mit freundlichen Grüßen

IhrWilhelm Hankel

quelle: http://www.dr-hankel.de/zweiter-brief-an-die-bundesregierung/

August 19, 2010 Posted Under: Deutschland, Europa, Finanzkrise, Medien, Politik   Read More

Kroatien: Ivo Sanader steht im Verdacht

Belgrad. Wohl aus gutem Grund hat Kroatiens einst so mächtiger Exlandesvater seine Heimat vergangene Woche überraschend in Richtung USA verlassen. Wie das Wochenmagazin „Nacional“ unter Berufung auf „hohe Regierungskreise“ am Dienstag berichtete, ist der langjährige Premier Ivo Sanader im Zuge der Machenschaften der einstigen Landesbank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) in das Blickfeld der kroatischen Justiz gerückt: Die Staatsanwaltschaft des Landes ermittle gegen den 57-Jährigen wegen des Verdachts der Annahme „ungesetzlicher Provisionen“.

Laut der Zeitschrift soll der langjährige Chef der konservativen HDZ von dem kroatischen Unternehmer Miroslav Kutle Ende der 90er-Jahre für die Vermittlung eines Vier-Millionen-Mark-Kredits bei der Hypo eine Provision von zwanzig Prozent, das heißt 800.000 Mark (409.034 Euro), abkassiert haben: Die Provision sei laut Aussage der früheren Finanzchefin von Kutle in mehreren Raten aus einem schwarzen Fonds der „Globus Gruppe“ des Unternehmers an Sanader bezahlt worden.

In enger Zusammenarbeit mit der österreichischen Justiz wolle die Staatsanwaltschaft nun ermitteln, ob der Hypo-Kredit überhaupt legal vergeben worden sei.

In Los Angeles untergetaucht

Ein Einzelfall ist der Korruptionsvorwurf gegen den im Sommer 2009 völlig überraschend abgetretenen Expremier keineswegs. Bereits unmittelbar nach Sanaders Amtsantritt im Jahr 2003 hatte das mittlerweile eingestellte Oppositionsblatt „Feral“ berichtet, dass der HDZ-Chef Provisionszahlungen für Hypo-Kredite eingestrichen habe – ein Verdacht, den der frisch gebackene Premier stets heftig dementierte.

Doch seit der frühere Theater-Intendant vor Jahresfrist ohne Angaben von Gründen die Regierungsbank räumte, scheint der von ihm hinterlassene Korruptionssumpf ein immer größeres Ausmaß anzunehmen.

Auf mindestens 1,4 Millionen Kuna (200 Millionen Euro) beziffert mittlerweile die Zeitung „Jutarnij List“ unter Berufung auf die Antikorruptionsbehörde USKOK den Schaden, den Kroatien allein durch die zehn größten Korruptionsfälle während der Amtszeit des Expremiers erlitten habe: Der gesamte Schaden für das Staatssäckel des EU-Anwärters durch Korruption in der früheren Regierungsspitze könne rund 16 Milliarden Kuna (2,2 Milliarden Euro) betragen.

Staatsaufträge an Günstlinge

Ihre Privat- und Parteikassen habe die HDZ-Führung immer nach demselben Muster gefüllt. Öffentliche Aufträge wurden nur an die Firmen von Günstlingen und Vertrauensleute vergeben, die für ihre Dienste viel zu hohe Rechnungen ausstellten: Im Gegenzug teilten sie die zu Unrecht eingestrichenen Staatsgelder mit ihren Gönnern.

Verhaftung steht im Raum

Eine Verhaftung des derzeit in Los Angeles weilenden Sanader hält die Zeitung „Glas Slavonije“ keineswegs für ausgeschlossen. Wenige Stunden nach seinem überraschenden Abflug in die USA nahm die Polizei Nevenka Jurak, eine langjährige Vertraute des Expremiers, fest. Während der Amtszeit ihres Gönners hatte die Geschäftsfrau den Umsatz ihrer Werbeagentur „Fimi Media“ auch dank fiktiver Rechnungen um das 580-fache gesteigert: Laut der kroatischen Presse soll Sanader alle Staatsunternehmen angewiesen haben, Werbeaufträge nur an „Fimi Media“ zu vergeben.

Während die österreichische Justiz nun auch gegen den früheren kroatischen General Vladimir Zagorec wegen seiner Vermittlerrolle bei der Vergabe dubioser Hypo-Kredite ermittelt, zieht der Skandal um die korrupten Machenschaften der HGAA auch in Kroatiens Nachbarstaaten immer größere Kreise.

Illegale Provisionen könnten laut der serbischen Presse auch beim Bau des Belgrader Appartementkomplexes „Belleville“ gezahlt worden sein, der bei der Universiade 2009 als Sportlerdorf diente. „Der Fall Hypo erschüttert die Region“, titelte am Dienstag die Belgrader Zeitung „Politka“.

quelle:  Die Presse

August 17, 2010 Posted Under: Europa, Kroatien   Read More